Nein zum Projekt eines islamischen Friedhofs in Straßburg

Karl Goschescheck © NEL
Die «Landespartei» verurteilt vehement die Entscheidung der sozialistischen Verwaltung der Stadt Straßburg einen islamischen Friedhof in der Landeshauptstadt zu gründen.

Diese Fehlentscheidung, die einen offensichtlichen Mißbrauch des Landesrechts darstellt, überzieht den Rahmen des Konkordats, der den Islam gar nicht einschloß.

Einerseits verschwendet die Stadt somit 800.000 Euros, die woanders wohl eine bessere Anwendung finden könnten. Andererseits stellt die Gründung jenes islamischen Friedhofs, weit mehr als die Bewilligung des Baus von Moscheen, erneut einen falschen Signal an die Gastarbeiter dar, der ihnen irrtümlich vorgaukelt, eine endgültige Niederlassung in unserem Lande sei möglich.

So interpretiert es auch Herr Said Alla, Obmann der Straßburger Großmoscher: «Heute haben wir eine Gemeinschaft, die sich endgültig auf diesem Gebiet niederläßt...»

Dkfm. Karl Goschescheck
Landesobmann
5. Jänner 2012